Musik

Fun Fun Fun (25.09.20)

Freunde Sein

Stream & Download

Karambolage

Fahrschein ins Glück

Affentheater (Zoo Remixes)

Bar Franca (Single, 09.02.18)

Versailles (Album, 2017)

Live

01.12.2021

MUZ Club, Nürnberg (DE)

Ersatzdatum

02.12.2021

Kulturzentrum Engelsburg, Erfurt (DE)

Ersatzdatum

03.12.2021

Glockenbachwerkstatt, München (DE)

Ersatzdatum

08.12.2021

Café Galao, Stuttgart (DE)

Ersatzdatum

09.12.2021

Das Kulturhaus, Kehl (DE)

Ersatzdatum

10.12.2021

Utopiastadt, Wuppertal (DE)

Ersatzdatum

11.12.2021

Schon Schön Club, Mainz (DE)

Ersatzdatum

14.12.2021

Café Glocksee, Hannover (DE)

Ersatzdatum

15.12.2021

Hebebühne, Hamburg (DE)

Ersatzdatum

16.12.2021

Tower, Bremen (DE)

Ersatzdatum

17.12.2021

Sauna-Klub, Wolfsburg (DE)

Ersatzdatum


Band

Wer bei dem Albumtitel „Fun, Fun, Fun“ an ein schillerndes Spaßparadies denkt, ist auf der falschen Fährte. Man muss nur Lieder wie „Fahrschein ins Glück“ oder „1/4 Life“ hören, um zu merken, dass die Schweizer Band Panda Lux wohl eher Adorno und dessen Satz „Fun ist ein Stahlbad“ im Sinn hat, wenn sie singt: „Gib mir Life, oder Wife, oder Wi-Fi / Fun Fun, ohne Euphorie / nichts turnt mich an / what the fuck / who is texting me.“

Ebenso daneben liegt man, wenn man Panda Lux klassisch als „File under: Indie“ ablegt. Das mag zu Zeiten ihres Debüts „Versailles“ 2017 noch gestimmt haben, aber schon seit ihrer letzten EP sind Silvan Kuntz, Samuel Kuntz, Moritz Widrig und Janos Mijnssen hörbar experimentierfreudiger geworden und hauen nun gleich 15 Lieder raus, die eine erstaunliche Stilbreite aufmachen. Sänger, Gitarrist und Texter Silvan erklärt die Arbeitsweise dabei so: „Ich bringe die Lyrics und die rohen Songs, und dann überlegen wir gemeinsam, wie wir das geil machen. Und da gibt es für alle genügend Platz zur kreativen Entfaltung.“ Alles andere wäre auch Verschwendung, denn Panda Lux bringen in ihrer Band vieles zusammen. Zum einen die langjährige Freundschaft seit Teenagertagen und das daraus resultierende Vertrauen, zum anderen die musikalische Ausbildung und Erfahrung: Janos hat Filmkomposition studiert, Moritz einen Master in Komposition und Theorie, Samuel studierte Jazz-Gitarre und Silvan klassische Gitarre am Konservatorium. All das hört man auf diesem seltsam schönen Album, das musikalisch und vor allem lyrisch sehr eigene Wege geht.

Trotzdem sagt Silvan: „Ach, das nervt mich auch manchmal, dass bei deutschen Songs alle immer nur auf die Texte achten.“ Recht hat er, aber sorry Silvan, dann musst du auch nicht so wundersam schöne Lyrics wie „Malle“ schreiben, eine Hymne auf den Kumpel, den man als empfindsamer Mensch selbst im Alptraum-Urlaub auf Malle ertragen kann: „Bei dir kann ich Flate-Rate seufzen / Tagelang, nächtelang versinken / Ein Drink mit dir rutscht immer“, heißt es darin. Oder den schon von der letzten EP „Zoo“ bekannten Hit „Bar Franca“ über eine Beziehung, die sich anfühlt, wie „Diese tiefgekühlte Pizza / Die innen noch gefroren ist, wie Du.“

Ihre volle Wucht entfalten die Worte dann aber erst in dem, was Panda Lux als Band daraus machen: Songs, die zugleich ausufernd und präzise sind, abenteuerlustig und konzentriert, mal beschwingt, mal schwebend, mal tieftraurig, mal sonnig, mal Soundtrack zum letzten Bier mit dem besten Kumpel, mal zum Yoga am Abgrund, mal zur Depression auf Malle, mal zum „Fun, Fun, Fun“ im Stahlbad mit der unterkühlten Geliebten. Eine Mischung, von der man nur so lange dachte, dass man sie nicht brauchte, bis man sie so perfekt abgeschmeckt serviert bekommen hat.
 

 

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